| Dienstag, 07.Juli 2009 | 7 GEDANKEN |
| Multiplex mentalis (mehr im Kopp) |
Treiben auf der vague de sensibilité, das Gesicht gedrückt in den Grund des Ichs.
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| Sonntag, 05.Juli 2009 | 0 GEDANKEN |
| Abschluss, oho. |
In seinem Leben schließt man viel ab. Jeden Morgen die Haustür, das Auto, Fahrrad, manch einer auch seinen Kopf. Dieses Abschließen aber ist zumeist verknüpft mit dem Gedanken und der Hoffnung eines späteren (Wieder-)Öffnens. Hin- und wieder, das will ich nicht leugnen, auch zum Leidwesen seiner Mitmenschen. Manch ein Abschluss ist gar nicht erst eigenverschuldet und so unterbindet sich auch die Möglichkeit, ihn hinterher revidieren zu können. Dieser Gedanke ist für den üblichen Normal-Egomanen traurig, treibt ihn in Depressionen, Younglife-, Midlife- und Oldlife-Crises. Diese zu analysieren und ins Verhältnis zu stellen ist urst witzig (ohoh, ich verrate gerade meinen Ursprung..), daher überlasse ich euch mal den Spaß - vorläufig. Mein heutiger letztlicher Abschluss ist irgendwo zwischen dem Eigen- und dem Fremdwillen. Allein verschuldet ist er nicht, aber auch nicht völlig dritthandsgeleitet, immerhin habe ich ja einiges getan, ihn möglichst weit rauszuzögern.. (welch ein diabolischer Plan, mich zwischen die geburtenschwachen Jahrgänge zu schieben, haha! *Plan 1 von 1^10 abgeschlossen.) Wenn ich es mir recht bedenke, ist Abschluss ein falsch gewähltes Wort. Es ist eher so das letzte Zucken, posthum versteht sich. Naja, nur DADA ist da, immernoch und immerwährend. Nimmt sich ganz schön genau, dieses Trauer- und Lustspiel, wenn ich das mal so sagen darf. Das Abitur ist also in der Tasche und darf jetzt gefaltet, mit schönstem Emblem versiegelt und verschickt werden, gehört es doch zerissen und verbrannt.. ach, welch Stück Trug befähigt die Besten unter den Bekloppten zur Elite 2.0 zu werden? Soll ich stolz darauf sein, ein elitärer Idiot werden zu dürfen? Na herzlichen Dank auch. Die erste Entscheidung scheint dabei die denkwürdigste zu sein: jene zwischen Leidenschaft und Existenzerhaltung. Gehe ich meiner Leidenschaft nach, werde ich des Lebens kaum fähig sein, entscheide ich mich für zweiteres, ist fraglich, wieviel sprudelndes Kribbeln mich auf Berufswegen einmal begleiten wird, und, ob ich wahrhaftig ich wäre. Eine Entscheidung zwischen Gefühl und Verstand. Verstand und Gefühl. Dabei durste ich schon an Etappe Eins rum.. |