| Montag, 29.Juni 2009 | 4 GEDANKEN |
| Kann jetzt (vielleicht) Leben retten. |
Vergangenes Wochenende wurde ich acht Mal aus einem imaginären Auto gehoben und über den Boden geschleift, durfte auferstehen und mich wieder in mein imaginäres Auto setzen, dargestellt durch einen wirklichkeitsgerechten Holzstuhl, der aussah.. wie ein Holzstuhl. Wie mir verkündet wurde, war ich übrigens ein so ganz wunderbares Opfer, woraus ich beruhigt schließe, dass im Fall der Fälle ja nichts mehr schief gehen könne. Nach Abschluss dieses, ..meines inszenierten Opferspielchens fragte "Ausbilderin Daniela" wen ich denn - rein zu Übungszwecken - so schaffte. Unbedacht und übermotiviert folgte ein großspuriges „Jeden.“, die Betonung liegt auf unbedacht, übermotiviert und großspurig. Denn da hatte ich die Rechnung nicht mit dem Alpha-Weibchen der Stunde gemacht, genau genommen habe ich nämlich gar keine Rechnung gemacht. Während die hirneigenen Alarmglocken so vor sich her bimmelten, setzte sie dann tatsächlich die in jeglicher Hinsicht größte Teilnehmerin auf, nein, in diesen Stuhl. „Demonstrationszwecke.“ ![]() In eurem Interesse kürze ich an der Stelle ab und hoffe sehr, dass diese Erfahrung sie, die Teilnehmerin, nicht nachhaltig verstört, auch wenn Hoffnung manchmal das kleinste Gut zu bleiben beliebt. Dann war da noch Anne. Eine tolle Frau, also eine halbe tolle Frau. Ihr fehlte etwas, weiter unten, aber nobody is perfect, ich bin ja tolerant. Wie sie da so lag, ich habe mich gleich verguckt. Die Frau hat 1000 Gesichter, und jedes sieht gleich aus. Nungut, nehm ich ihr nicht krumm, grenzt sich immerhin die Verwechslungswahrscheinlichkeit ein. Besonders geheimnisvoll: Sie hat stets die Augen geschlossen. So als wüsste sie ganz genau, welch Unheil die reale Welt birgt (eine Schelmin, diese Anne). Nur die Klickgeräusche unter ihrer Brust, damit sollten wir mal zum Arzt, aber sonst ist sie tiptop erste Sahne, wie maschinell konstruiert. Gar nicht zu vergleichen mit der obszönen Anna. Bei der war aber auch schnell die Luft raus.. |
| Freitag, 26.Juni 2009 | 9 GEDANKEN |
| Ein Leben gestillt. |
Die medialen Messer sind gewetzt und metaphysisch sind wir voll dabei, im lukrativen, aber grazilen Grenzgebiet des Gevatter T. Ich wandle von einer Totennachricht zu anderen, dabei drehen sich alle um dieselbe Person. Dank N24 war ich auch schon im Bilde, zu 1:00 Ortszeit (meines Throns). Habe vor Schreck auch gleich ausgemacht. Trotzdem ein RIP derzeit so wahrscheinlich wie der Stillstand der Erde erscheint: requiescat in pace, mj. |